Amarula Cream – Flasche a 75cl

CHF 23.00

  • Flascheninhalt 75cl
  • Volumen 17%

 

  • Der Amarula Cream Liqueur ist wie Caramel auf der Nase mit seidigem Fluss am Gaumen
  • Crémig elegant
  • Hervorragend auf Eis

 

Artikelnummer: Z1.1 Kategorie:

Beschreibung

ENTSTEHUNG DER LEGENDE

Der Marulabaum (Sclerocarya Birrea), auch Elefantenbaum genannt, ist einer der botanischen Schätze Afrikas und in der Kultur, der Romantik und den Legenden des Landes verwurzelt. Er wächst nur im subäquatorialen Afrika und ist nirgends sonst zu finden.

Im afrikanischen Hochsommer, von Mitte Januar bis Mitte März, ist die Luft der subsaharischen Ebenen voll von einem süßen und verführerischen tropischen Duft. Nicht nur Menschen, sondern auch die Tiere der Ebene, wie Elefanten, Nashörner, Warzenschweine, Paviane, Grüne Meerkatzen, Zebras und Stachelschweine, erfreuen sich an den wohlriechenden Schwaden. Denn zu dieser Jahreszeit fallen die Marulafrüchte, schwer von Süße und Geschmack, von den Bäumen und der Schatz der Natur liegt für alle greifbar auf dem Erdboden.

Die Tiere, die besonders begierig darauf sind, die Früchte zu genießen, sind die berühmten Afrikanischen Elefanten, die sich dort in Herden einfinden. Sie rammen die Bäume, so dass die Früchte herunterfallen.

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Wenn die Früchte heruntergefallen sind, liegen sie auf dem Boden und beginnen, zu gären. Dadurch werden sie süßer – und bekommen einen leichten Alkoholgehalt! Die Tiere der Savanne würden alles tun, um diese Früchte zu fressen.

Und wenn sie zu viel fressen…..

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Der majestätische Elefant, der die Afrikanischen Savannen seit hunderten von Jahren durchstreift, wird auch von den reifenden Früchten angezogen. Sie kommen in Herden, um von der reichen Vielzahl der reifen Früchte zu fressen und ihre große Anzahl unter den berühmten Marula-Bäumen war der Anlaß zur Geburt des Namens „Elefantenbaum“, wie der Marula-Baum von den Einheimischen genannt wird.

Sie haben die Größe von kleinen Pflaumen, sind jedoch oval und unterscheiden sich von allen anderen Früchten. Sie ähneln Loquats (japanischen Wollmispeln), jedoch ist ihre Haut von einem helleren Goldgelb. Ihr weiches Fruchtfleisch ähnelt in seiner Textur der Litchi, ist jedoch lockerer. Jeder, der die saftigen, Zitrusduft verströmenden und cremig-nussig schmeckenden Früchte kennt, liebt sie einfach.

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Amarula fängt die Essenz der einzigartigen exotischen Aromen und Geschmacke der Marula ein, indem die von Hand geernteten Früchte zunächst vergärt werden, wodurch ein Wein entsteht, der doppelt destilliert wird. Der so entstandene klare Weinbrand reift 24 Monate lang in Eichenfässern, wo er den würzigen Charakter des Holzes, Vanille und Toast, auf natürliche Weise aufnimmt. Zum krönenden Abschluss wird er mit frischer Sahne vermischt, wodurch er eine vollmundige und seidige Konsistenz erhält.

Amarula Cream ist bekannt als der „Spirit of Africa“ und in mehr als 100 Ländern weltweit erhältlich.

Über die Marula Frucht

Die exotische Marulafrucht ist nur in den subsaharischen Ebenen von Afrika zu finden, wo sie während lediglich weniger Wochen im Jahr wild wächst. Sie ist nicht nur äußerst delikat, sondern auch reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Protein.

Die Marulafrucht lässt sich durch Spuren von Marulakernen in der steinzeitlichen Pomongwe-Höhle in Zimbabwe archäologisch bis ins Jahr 10.000 v. Chr. nachweisen.

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Marula-Bäume wachsen heutzutage zuhauf in der Wildnis und sind in vielen Teilen Südafrikas zu finden – auch im berühmten Wildschutzgebiet Krüger-Nationalpark. In Botswana, Swasiland, Namibia und Zimbabwe treten sie ebenfalls in großer Zahl auf.

Die Bäume unterstützen ein weitläufiges Ökosystem. Ihre Schatten spendenden Dächer schaffen den Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Gräsern. Ihre Früchte werden von Elefanten, Nashörnern, Warzenschweinen, Kudu, Pavianen, Grünen Meerkatzen, Zebras, Stachelschweinen und sogar Tausendfüßlern gegessen. Ihre Blätter werden außerdem von einer Vielzahl von Pflanzenfressern, darunter Nutzvieh, gegessen.

Die Marulabäume, die schön und laubreich, trotzdem aber dürrebeständig sind, erreichen Höhen von 9-18 m und tragen jährlich 500 kg und mehr Früchte. Normalerweise erscheinen die männlichen und weiblichen Blüten im Frühling an verschiedenen Bäumen, gelegentlich können sie jedoch auch am gleichen Baum auftreten. Die männlichen Blüten produzieren Pollen, während die weiblichen Bäume im Hochsommer letztlich die saftigen, gelben Marulafrüchte tragen.

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Eine Studie des britischen Ministeriums für internationale Entwicklung und des britischen Nationalen Umweltforschungsrats hat ergeben, dass die groß angelegte Ernte der Früchte die Umwelt nicht gefährdet. Glücklicherweise sind die Bäume auch durch südafrikanisches Recht geschützt, wobei strenge Richtlinien gelten, die eine umweltfreundliche Behandlung sowie eine ökologisch und sozial nachhaltige Ernte sicherstellen. Das heißt, dass jede Flasche Amarula ein stolzes Erbe nachhaltiger Umwelt- und Sozialpflege in sich trägt.

Die Schale der Marula enthält über 27 verschiedene Aromen und zehn erst kürzlich isolierte flüchtige Ester, die extrahiert und in der Aromatherapie, der homöopathischen Medizin sowie in ätherischen Ölen verwendet werden könnten.

Magische Kerne

Schicht für Schicht gibt die magische Marula ihre Schätze preis.

Die weichen Kerne, die im Stein verborgen sind, sind sowohl roh als auch geröstet eine schmackhafte Beilage. Aus ihnen wird auch Marulaöl gewonnen, das reich an Antioxidantien und Ölsäuren ist und alle wichtigen Inhaltsstoffe für eine gesunde Haut enthält.

Es überrascht nicht, dass das Verschenken der Kerne Ausdruck tiefer Freundschaft ist.

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Der hellbraune, glatte, ovale Stein in der Marulafrucht schützt ihre magischen Kerne.

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Der dickwandige Stein ist nur schwer zu knacken. Man muss ihn auf eine Steinplatte legen und mit einem harten Stein auf ihn einschlagen. Diese Aufgabe erfordert viel Geschick und ist mühsam. Es kann bis zu 24 Arbeitsstunden dauern, um eine 800-g-Dose mit Kernen zu füllen.

Getrocknete Kerne werden häufig als Kette aufgefädelt und als Liebesbeweis dargeboten.

Ernte

Nachdem sie unter der afrikanischen Sonne herangereift ist, also im afrikanischen Hochsommer zwischen Mitte Januar und Mitte März, wird die köstlich riechende, exotische Frucht geerntet.

Die meisten der wild wachsenden Bäume, die in den subsaharischen Gebieten Afrikas heimisch sind, findet man in der subtropischen Region Phalaborwa in der Provinz Limpopo.

Nachdem die Früchte, schwer von Süße und Geschmack, auf den Boden gefallen sind, werden sie von den Frauen der einheimischen Gemeinden aufgelesen und zum Amarula-Werk in Phalaborwa gebracht.

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